Die Sängerin Rose Weissgerber studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Gesang bei Prof. Mechthild Georg und Kenneth Duryea. Während ihrer Studienjahre in Köln trat sie an den Theatern Aachen, Solingen, Dortmund und Bonn als Solistin auf. Nachdem sie am Staatstheater Mainz als 11-jährige zum ersten Mal als Brautjungfer solistisch auf der Bühne stehen durfte, war es wundervoll 10 Jahre später als Ännchen derselben Oper eine der ersten Solopartien am Theater Aachen zu bestreiten. Als Jahresstipendiatin in Aachen, Patin der Opernfreunde Bonn und Sopranistin bei verschiedenen Gastspielen sang sie zudem Partien wie Maria in Bernsteins "West Side Story", Gretel in Humperdincks "Hänsel und Gretel", Blonde in Mozarts "Entführung aus dem Serail" und Frasquita in Bizets "Carmen". Als Konzertsolistin trat sie beispielsweise wiederholt mit dem Kammerorchester Aachen und dem Dirigenten Eberhard Bäumler auf und konnte einen Schwerpunkt auf den Werken Gustav Mahlers legen. Sie besuchte Meisterkurse bei unter anderem Martin Kränzle, Helen Donath und Anne Schwanewilms und war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Ein besonderes Anliegen der Sängerin ist das Lied. Mit ihrem aktuellen Lied-Duo möchte sie Werke von KomponistInnen verschiedener Nationen und Sprachen verknüpfen und Beziehungen zwischen Liedern vergangener Zeiten und zeitgenössischen Werken schaffen. Im Sommer 2018 beschloss sie den Master Neue Musik in Köln bei Prof. David Smeyers und Kai Wessel.

"...vor allem der strahlende Sopran von Rosemarie Weissgerber schmiegt sich einfühlsam ein." -WAZ, Barbara Seppi

"...Ein darstellerisch und stimmlich quicklebendiges Ännchen präsentiert Rosemarie Weissgerber..." -Opernnetz, Pedro Obier

"Zwei Frauenstimmen. Hoch. Extrem hoch. Ungefähr so hoch wie die Schwalben fliegen. Rose Weissgerber, Manon Blanc-Delsalle, zwei Kölner Gesangsstudentinnen im unbegleiteten Vortrag von „canzone“ von Hans-Joachim Hespos, dem residence-composer des Forum neuer Musik, Ausgabe 2018. Eine Musik, die wie aus heiterem Himmel auf einmal alles überstrahlte, alles hinter-, alles unter sich ließ, was sich an diskursiv Verhärtetem, an kompositorisch Redundantem angehäuft, aufgestaut hatte. Leise, seraphische Töne. Eine „canzone“ ohne Worte. Und doch mit Botschaft. Als flüsterte uns einer ins Ohr: „L’imagination au pouvoir! Die Phantasie an die Macht!“ - nmz, Georg Beck„Während das liebevolle Erzählen, Singen und Hantieren von Schauspielerin Rosemarie Weissgerber und die emotionalisierende Musik von Schlagwerker Jie-Goo Lee die Eltern berührte, wirkte die Unmittelbarkeit des Theaters auf die Kinder beeindruckend. ...Nach knapp 60 Minuten entließen die wunderbare Erzählerin Rosemarie Weissgerber und Jie-Goo Lee als Herr des Vibrafons und der Holzblöcke die Besucher aus der barocken Märchenwelt mit der ganz zeitlosen Frage nach dem Glück in die Gegenwart der Großstadt.“ Ruhr Nachrichten, 28.11.16

"Die junge Sängerin Rose Weissgerber interpretiert mit ihrem außerordentlich sanften Sopran besonders Lieder wie das zarte „Urlicht“ angenehm schlicht." -OZ, Jan Kampmeier

rose.weissgerber@gmx.de

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